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Ich gebe es ehrlich zu - ein wenig Angst vor der Diagnose hatte ich schon. Das kommt einfach daher, dass man ja gar nichts weiß, wie der Körper so reagiert und was sich genau “da drinnen” abspielt!
Dazu kam, dass ich wieder angefangen habe zu rauchen - selbstverständlich bei weitem nicht mehr so viele Stengel, wie das vorher war, aber ich rauche halt wieder.
Um so überraschender und beruhigender war dann das Ergebnis der Untersuchung!
Ich ließ mich am 08.12. aufnehmen, die Vorbereitungsuntersuchungen waren schnell abgeschlossen; mir wurde mitgeteilt, dass ich am 09. zwischen 09.00 und 11.00 h an der Reihe war. Die ganze Prozedur (Warteraum vor OP usw.) kannte ich ja schon - und dann ging es los.
Dieses mal war es nur ein Operateur, Herr Dr. E., der mir die beiden Stents vor fast genau einem halben Jahr (ein Tag fehlte!) eingesetzt hatte. Er wurde von einer OP-Schwester unterstützt.
Bereits kurze Zeit, nachdem der Katheder im Herz war, freute sich Herr Dr. E. über den Zustand der beiden Stents und teilte mir dies auch mit. Sie sind gut in die Gefäßwand eingeheilt und zu 100 % offen. Auch die Stellen, an denen bei der letzten OP Verengungen zurück blieben, haben sich nicht verschlechtert. Stellen, die mittels Ballon aufgesprengt worden waren, haben sich ebenfalls nicht wieder verschlossen!
Das war ein sehr positives Ergebnis. Herr Dr. E. erklärte mir, dass er, wenn ich meine Medizin weiter so nehme, mich weiterhin so ernähre, wie das letzte halbe Jahr, weiterhin meinen Job als Hundetrainer ausübe (Bewegung im Freien, körperliche Belastung durch das Trainieren der Mantrailer), gute Chancen habe, dass man die nächsten 10 Jahre an meinem Herzen keine weiteren unterstützenden Maßnahmen vornehmen muss. Was ihm natürlich nicht gefiel, war die Tatsache, dass ich das Rauchen wieder angefangen habe!
Danach könne es sein, dass man evtl. an den Stellen, an denen noch Verengungen sind, den ein oder anderen Stent zusätzlich einsetzen muss. Am 12.09.09 konnte ich bereits das Herzzentrum in Völklingen wieder verlassen. Ich war zwar noch einige Tage schlapp und fühlte mich nicht wirklich fit, aber das verging auch wieder.
Mein Fazit ist, dass mir sowohl die Umstellung der Ernährung, wie das Treiben von Sport und vor allen Dingen die hervorragende REHA in der MediClin Klinik in Blieskastel-Lautzkirchen und nicht zu vergessen, das Verständnis und die Hilfe von Freunden und meiner Familie, wieder auf die Beine geholfen haben - was ich allerdings zugeben muss: Ich bin nicht gesund, ich bin nicht mehr so leistungsfähig, wie ich einmal war, aber ich bin noch “kein altes Eisen” und es geht täglich ein bischen besser!
Sollten auch Sie, werter Leser, ein Betroffener sein, machen Sie sich nicht selbst verrückt, verscheuchen Sie die negativen Gedanken, hören Sie auf Ihre Ärzte und kommen Sie zurück “ins Leben”! Wenn Sie Fragen haben, oder Hilfe benötigen, bin ich gerne bereit, in unserer Community diese zu beantworten! Nur Mut, ich bin zwar kein Arzt, aber ich kann auf Grund des selbst Erlebten Ihnen die Dinge aus Sicht eines Betroffenen schildern!
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